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Die Grundregeln des Spiels sind vergleichsweise einfach.
Mannschaften
Gespielt wird in folgenden Formationen: - Tête-à-tête (Einzelspieler gegeneinander) - Doublette (jeweils zwei Spieler bilden eine Mannschaft) - Triplette (jeweils drei Spieler bilden eine Mannschaft)
Beim Tête-à-tête und bei der Doublette hat jeder Spieler drei Kugeln, bei der Triplette aber nur zwei, sodass insgesamt sechs (Tête) oder zwölf Kugeln im Spiel sind (Doublette, Triplette).
Kugeln
Die Kugeln sind aus Metall und müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wenn sie bei offiziellen Turnieren oder in Ligaspielen eingesetzt werden sollen. Sie müssen einen Durchmesser zwischen 705 mm und 800 mm haben und ein Gewicht von 650 gr bis 800 gr. Weiterhin müssen das Logo bzw. der Name des Herstellers und das Gewicht der Kugel eingraviert sein. Zusätzlich sind Wettkampfkugeln mit einer individuellen Kennung versehen, sodass man sie immer von anderen unterscheiden kann. Die Kugel im Bild hat beispielsweise ein Gewicht von 700 gr und die Kennung "P 19". Die oft bei Discountern angebotenen Kugeln erfüllen diese Bedingungen in der Regel nicht, was für den Freizeitsportler allerdings nicht weiter wichtig ist. Die Zielkugel (frz. cochonnet), auch "Sau" oder "Schweinchen" genannt, ist aus Holz oder Plastik und zwischen 25 mm und 35 mm groß.
Der Kreis
Die Kugeln werden aus dem Stand oder aus der Hocke aus einem Kreis geworfen, der einen Durchmesser zwischen 35 cm und 50 cm hat. Während des Wurfes müssen die Füsse des Spielers im Wurfkreis stehen und so lange auf dem Boden bleiben, bis die Kugel den Boden berührt hat.
Das Spiel
Ein Spiel besteht aus mehreren Aufnahmen, bei denen Punkte verteilt werden. Vor der ersten Aufnahme wird ausgelost, wer die Zielkugel zuerst werfen darf. Ein Spieler der ausgelosten Mannschaft wirft die Zielkugel auf eine Entfernung zwischen 6 m und 10 m. Danach wirft ein Spieler derselben Mannschaft eine erste Kugel in Richtung Zielkugel. Danach ist die gegnerische Mannschaft an der Reihe. Sie wirft so lange Kugeln, bis eine Kugel näher an der Zielkugel liegt als die des Gegners. Dann muss der Gegner wiederum versuchen, besser zu legen. Es ist zulässig, mit der geworfenen Kugel die Zielkugel oder eigene bzw. gegnerische Kugeln zu bewegen. Dies wird sogar oft absichtlich gemacht, wenn man sich einen Vorteil davon verspricht. Wenn alle Kugeln gespielt sind, werden die Punkte verteilt. Die Mannschaft, deren Kugel der Zielkugel am nächsten ist, erhält so viele Punkte, wie sie Kugeln hat, die näher an der Zielkugel sind als die beste Kugel der gegnerischen Mannschaft. Das heißt, sie kann maximal drei (Tête) bzw sechs Punkte (Doublette, Triplette) pro Aufnahme machen. Die Mannschaft, die die Aufnahme gewonnen hat, zeichnet einen neuen Wurfkreis an der Stelle, an der die Zielkugel am Ende der letzten Aufnahme lag, wirft die Zielkugel und danach die erste Kugel. Das Spiel ist beendet, wenn eine Mannschaft 13 Punkte erreicht hat.
Die genauen Regeln können beim Deutschen Pétanque Verband heruntergeladen werden.
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