Schiessen

 

Beim Schießen unterscheidet man, ähnlich wie beim Legen, drei Techniken, nämlich den Flachschuss, den Schuss auf das Eisen und den Schuss davor. Während der Flachschuss sowohl aus der Hocke als auch aus dem Stand gemacht werden kann, werden die beiden anderen Schussarten in der Regel aus dem Stand gespielt.

Beim Flachschuss wird die Kugel aus der Hocke oder dem Stand halb hoch etwa so weit geworfen, dass sie mindestens 1,5m vor der zu schießenden Kugel den Boden berührt. Eine andere Möglichkeit ist, die Kugel bereits kurz hinter dem Wurfkreis aufsetzen und den Weg zur gegnerischen Kugel rollen zu lassen.

Diese Technik kann bei glatten Böden angewendet werden. Voraussetzung ist natürlich, dass der Weg zum Ziel frei ist, d. h., dass keine Hindernisse im Rollweg liegen.

Beim Schuss davor wird die Kugel halb hoch oder hoch aus dem Stand so weit geworfen, dass sie kurz vor der anvisierten Kugel aufkommt. Die Gefahr bei dieser Technik liegt darin, dass die Kugel nach dem Aufprall über die zu schießende Kugel springt. Um dies zu verhindern, muss die Kugel mit Rückdrall geworfen werden.
Beim Eisenschuss wird die Kugel halb hoch oder hoch aus dem Stand so weit geworfen, dass sie unmittelbar auf die gegnerische Kugel trifft. Im Idealfall wird die gegnerische Kugel durch die eigene ersetzt ('carreau sur place').

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